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Vom Problembegriff
zum Naturprodukt

Client: Südzucker |   Agentur: Vier für Texas | 2023 |  Imagekampagne


#NatürlichRübenzucker

Reframing eines negativ belegten Begriffs durch konsequente Rückführung auf seinen natürlichen Ursprung.

Medien/Touchpoints: Social-First, POS, Packaging

Ausgangssituation war ein zunehmendes Imageproblem: Der Begriff Zucker ist heute stark negativ aufgeladen und wird häufig mit industrieller Verarbeitung und „künstlichen“ Lebensmitteln assoziiert. Gleichzeitig gelten Alternativen wie Agavendicksaft, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker als natürlicher und damit vermeintlich besser – obwohl auch klassischer Rübenzucker ein zu hundert Prozent natürliches Produkt ist.
 

Die strategische Aufgabe bestand daher nicht darin, Zucker neu zu erfinden, sondern seine Wahrnehmung zu korrigieren. Statt über den belasteten Begriff „Zucker“ zu kommunizieren, rückt die Kampagne bewusst seinen Ursprung als Rübenzucker  in den Mittelpunkt.
 

Da Südzucker bereits stark über Rezept-Content und Food-Inspiration auf Social Media präsent ist, wurde die Kampagne als skalierbarer Social-First-Ansatz #NatürlichRübenzucker gedacht. Alltägliche Koch- und Backmomente zeigen, wie selbstverständlich Zucker Teil unserer vielseitigen Esskultur ist – vom Familienrezept bis zur modernen Küche.

Statt überinszenierter Foodästhetik zeigt die Kampagne
echte Kochmomente aus dem Alltag – näher an Social-Rezeptkultur als an klassischer Foodwerbung.

 

Über den wiederkehrenden Begriff „Natürlich“ entsteht so ein neuer semantischer Rahmen. Die Kampagne verbindet alltägliche Genussmomente mit der Herkunft des Produkts und führt den Begriff Schritt für Schritt zurück zu seinem Ursprung.
 

So verschiebt sich die Wahrnehmung:
vom negativ belegten Begriff Zucker hin zu dem, was er tatsächlich ist –

natürliche Süße aus der Rübe.

Auszüge der carousel ads der Social First Kampagne.
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